BBB zum heutigen Tarifabschluss für die Landesbeschäftigten

Söder hält Wort – Die Beschäftigten werden das anerkennen!

Erfreut zeigt sich der Vorsitzende des Bayerischen Beamtenbundes (BBB), Rolf Habermann, angesichts der prompten Reaktion des Bayerischen Finanzministers auf den Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst der Länder. Dieser hat unmittelbar nach Bekanntgabe des Ergebnisses die zeit- und inhaltsgleiche Übernahme der Erhöhung für die Beamten und Versorgungsempfänger des Freistaats erklärt. „Diese schnelle Reaktion ist in der Geschichte einmalig und ist ein Erfolg unserer intensiven Gespräche mit der Staatsregierung seit dem vergangenen Jahr!“, so Habermann.

 

Die aktuelle Finanzlage in Bayern hätte zwar auch im Tarifbereich durchaus ein höheres Ergebnis zugelassen. „Aber die Teilhabe der Beschäftigten und Versorgungsempfänger an der allgemeinen Einkommensentwicklung ist gesichert“, urteilt der Vorsitzende. Sein Fazit angesichts der teilweise sehr angespannten Haushaltslage in einigen Ländern: „Ein tragfähiger Kompromiss“.

 

„Die Beschäftigten werden das anerkennen“, meint Habermann, auch wenn der Abschluss für den Tarifbereich von Bund und Kommunen im vergangenen Jahr teilweise andere Erwartungen geweckt habe. Dort gab es in zwei Schritten eine Erhöhung um insgesamt 6,5 Prozent (bei 29 Tagen Urlaub).

 

Die wesentlichen Inhalte des Abschlusses:

 

Lineare Erhöhung:

- 2,65 Prozent rückwirkend zum 1. Januar 2013

- 2,95 Prozent zum 1. Januar 2014

 

Auszubildende:

- Erhöhung um 50 Euro zum 1. Januar 2013 (Sockelbetrag statt Linearanpassung)

- 2,95 Prozent zum 1. Januar 2014 teil.

 

Urlaub:

- 30 Urlaubstage pro Jahr für alle Beschäftigten

- Auszubildende: 27 Urlaubstage (alt: 26 Urlaubstage) pro Jahr.

 

Bei vorausgesetztem Bedarf werden alle Auszubildenden für zwölf Monate übernommen, im Anschluss – bei entsprechender Bewährung – unbefristet.

 

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