Forsa Bürgerbefragung 2017

„Öffentlicher Dienst“ - Einschätzungen, Erfahrungen und Erwartungen der Bürger

Im Auftrag des dbb Beamtenbund und Tarifunion hat forsa (Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH) im Jahr 2017 zum elften Mal untersucht, wie der öffentliche Dienst von den Bürgerinnen und Bürgern der Bundesrepublik wahrgenommen wird. Die Einschätzung der Rolle des Staates generell hat sich auch bei der aktuellen Bürgerbefragung zum Öffentlichen Dienst nicht verändert; ein starker, die gesellschaftlichen Prozesse regulierender Staat wird unverändert von der großen Mehrheit der Bevölkerung für richtig gehalten.

 

In den ersten neun Jahren der Bürgerbefragung zum öffentlichen Dienst seit 2007 konnte sich das Bild des öffentlichen Dienstes kontinuierlich verbessern. Dieser Trend hatte sich 2015 – vermutlich aufgrund der massiven Streikbewegungen der Jahre 2014 und 2015 - nicht fortsetzen können und zu einem insgesamt negativeren Beamtenprofil geführt. 2016 und auch in der aktuellen Bürgerbefragung zum öffentlichen Dienst nähert sich das Profil wieder den alten Werten an. An der Einschätzung der Wichtigkeit verschiedener öffentlicher Einrichtungen und Behörden hat sich in den ganzen Jahren nichts geändert: Nahezu alle halten 2017 Schulen, Krankenhäuser, Polizei, Gerichte, Kindergärten, Fachhochschulen und Universitäten, die Straßenreinigung und Müllabfuhr für sehr wichtig.

 

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