Nachwuchsgewinnung im öffentlichen Dienst

BBB setzt auf attraktive Arbeitsbedingungen

„Die Gewinnung von qualifiziertem Nachwuchs ist eine der größten Herausforderungen für den öffentlichen Dienst in Deutschland und Bayern,“ erklärt BBB-Chef Rolf Habermann zu den heutigen Äußerungen des Chef des Bundesverwaltungsamtes, Christoph Verenkotte. „Es muss alles getan werden, um im Wettbewerb mit der freien Wirtschaft um die besten Köpfe konkurrieren zu können. Bayern ist hier auf gutem Weg!“

 

In den kommenden 20 Jahren wird sich aufgrund der Altersstruktur innerhalb des Personals im bayerischen öffentlichen Dienst ein Generationenwechsel vollziehen. Rund 30 bis 40 Prozent der Beschäftigten werden altersbedingt in den Ruhestand gehen. Gerade in Bereichen, die auch in der privaten Wirtschaft gefragt sind, wird es heute schon eng. Bei der Gewinnung von IT-Fachkräften, Techniker/innen, Ingenieure/innen und Mediziner/innen bedarf es besonderer Anstrengung. Räumlich gesehen bestehen besondere Herausforderungen bei der Personalgewinnung in Ballungsräumen wie München und Nürnberg.

 

Entscheidend ist, dass entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden, um die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu steigern. Neben dem Gehalt – bedingt durch positive Entscheidungen der Staatsregierung und dem Landtag nimmt Bayern im Ländervergleich die Spitzenposition ein – schauen junge Nachwuchskräfte immer häufiger auch auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance. Der bayerische öffentliche Dienst bietet hier schon heute attraktive Voraussetzungen, die am privaten Markt kaum zu finden sind. Zuletzt wurde ein ganzes Bündel an Maßnahmen erarbeitet, die die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben in jeder Lebensphase ganz entscheidend vorangebracht haben: Erweiterung und Flexibilisierung der Beurlaubungsmöglichkeiten, des Freistellungsjahres und der Arbeitszeitverteilung, Erleichterungen bei Pflege oder der Betreuung der Enkel, Konkretisierung der Arbeitsbedingungen bei Tele- und Heimarbeit. „Alle – größtenteils bundesweit einmaligen – Maßnahmen sind bereits umgesetzt und tragen bereits heute zur Attraktivität des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber bei,“ so Rolf Habermann.

 

BBB-Pressemitteilung vom 19. April 2017 (148.71 KBytes)