November/Dezember 2016

Ein gelungener Jahresabschluss!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

schon wieder haben wir – mit gefühlt unglaublicher Geschwindigkeit – das Ende eines Jahres erreicht. Wie eigentlich immer zu dieser Jahreszeit durchläuft ein für uns ganz wesentliches Gesetz die abschließenden Beratungen im Landtag. Ein Gesetz, das unser aller Arbeitsbedingungen grundlegend beeinflusst, weil es den finanziellen Rahmen absteckt, in dem wir handeln können. Ich meine natürlich das Haushaltsgesetz für die kommenden zwei Jahre. Hier hatten wir schon im Vorfeld gute Vorarbeit geleistet. Vieles was uns am Herzen lag, wurde bereits in den Entwurf aufgenommen. Aus unserer Sicht ein gelungener Jahresabschluss!

 

Besonders hervorheben möchte ich in diesem Zusammenhang, dass bereits jetzt Vorkehrungen getroffen wurden – das ist alles andere als unwichtig – um im kommenden Jahr eine einheitliche Einkommensrunde im bayerischen öffentlichen Dienst anzugehen. Noch in diesem Monat werden sich die Arbeitnehmervertretungen im Bereich des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) auf eine Tarifforderung einigen, die es in den kommenden Monaten durchzusetzen gilt. Eine Einigung ist aller Erfahrung nach im Frühjahr zu erwarten. Und dann steht bekanntlich die Zusage unseres Finanzministers Dr. Markus Söder, der schon mehrfach beeindruckend bewiesen hat, wie sehr ihm an der Parallelität der Einkommensverhältnisse der Beschäftigtengruppen im öffentlichen Dienst gelegen ist. Beamtinnen, Beamte und Versorgungsberechtigte im Freistaat dürfen darauf vertrauen, dass entsprechende Schlussfolgerungen auch für sie gezogen werden.

 

Auch die die Regierung stellende Mehrheitspartei, die CSU, hat in ihrem ganz aktuellen Grundsatzprogramm ein klares Bekenntnis zum öffentlichen Dienst und seinen Beschäftigten abgegeben und klar gestellt: „Wer sich als Beamter, Arbeitnehmer oder Richterin den Dienst des Staates stellt, dient der Allgemeinheit. Unseren Staatsdienern gebühren Respekt und Anerkennung für ihren Einsatz und ihre Leistungen.“ Das, denke ich, wird auch im kommenden Jahr eine bemerkenswerte Grundlage für unsere Arbeit und unsere gemeinsamen Projekte sein.

 

Denn unser Arbeitsplatz, der öffentliche Dienst, darf nicht aufhören, nach Verbesserungen zu streben. Wir haben unsere Baustellen…. aber das darf uns nicht daran hindern, auch neue Projekte anzugehen. Wir wollen einen öffentlichen Dienst, der immer noch besser zu den Menschen passt, denen er ein berufliches Umfeld bietet.

 

Auch der BBB nimmt sich deshalb immer wieder neuer Aspekte des Berufsalltags an. Wobei natürlich vieles miteinander verknüpft ist. Ich halte das Gesundheitsmanagement, wie es im aktuellen Fokus aufgegriffen wird, für einen ganz wesentlichen Bestandteil der Gestaltung unserer Arbeitsbedingungen. Es dient dem Einzelnen, der seine persönlichen Ziele verfolgen kann. Es dient den Kollegen, die im Ergebnis vor Krankheitsvertretungen und Mehrarbeit geschützt werden. Es dient dem Dienstherrn, der krankheitsbedingte Ausfälle und damit finanzielle Mehrbelastung und Nachwuchsprobleme vermeiden kann. Und nicht zuletzt dient es damit auch den Bürgerinnen und Bürgern, die darauf vertrauen und darauf angewiesen sind, dass staatliche Leistungen zuverlässig zur Verfügung stehen. Eine umfassende win-win-Situation, wie ich meine, die mehr als erstrebenswert ist.

 

Bevor wir uns aber in die neuen großen und kleinen Projekte des kommenden Jahres stürzen, wünsche ich Ihnen allen eine geruhsame Adventszeit, besinnliche Feiertage und selbstverständlich einen gelungenen Jahreseinstieg 2017!

 

Mit kollegialen Grüßen

 

Rolf Habermann

Vorsitzender

Porträt Rolf Habermann

BBB-Vorsitzender

Rolf Habermann