Gauck für flexiblen Eintritt in den Ruhestand

BBB: „Das ist genau unser Anliegen!“

Mit dem Ziel, vorhandenes Wissen und Potential bestmöglich zu nutzen, setzt sich der Bayerische Beamtenbund (BBB) dafür ein, die Lebensarbeitszeit möglichst flexibel zu gestalten. „Das gilt nicht nur für die Altersgrenze zum Eintritt in den Ruhestand. Insgesamt müssen Arbeitszeitmodelle gefunden werden, die die beruflichen Möglichkeiten erweitern“, sagt BBB-Chef Rolf Habermann. Er begrüße es sehr, dass der Bundespräsident sich dieses Themas annehme.

 

Die Flexibilisierung des Ruhestandseintritts auf freiwilliger Basis war auch grundlegendes Anliegen des BBB bei der Neuordnung des Bayerischen Dienstrechts. „In Bayern sind wir bereits gut aufgestellt. Das heißt aber nicht, dass man das Thema aus den Augen verlieren darf“, meint Habermann. Besonderes Augenmerk sei auf die finanzielle Ausgestaltung zu richten: „Auch wer früher gehen will, muss dies zu zumutbaren Bedingungen tun können. Mehreinsatz muss entsprechend gewürdigt werden“.

 

Die bestehenden bayerischen Arbeitszeitmodelle, wie z. B. die Altersteilzeit, eröffnen bereits gute Möglichkeiten. „Hier muss man ansetzen“, verlangt Habermann. Schwerpunkt müsse immer auch die Entlastung der Familien sein. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei schon lange kein Thema allein der Eltern mehr, stellt der BBB-Chef fest: „Wo Betreuungsmöglichkeiten fehlen, sind zunehmend auch Oma und Opa gefragt“.

Porträt Rolf Habermann 2011Rolf Habermann, BBB-Vorsitzender