Fehlzeitenbericht: Bayerns Beamte und Arbeitnehmer sind am gesündesten

Beamte und Arbeitnehmer in Bayern sind gesünder als im übrigen Deutschland. Dies ergibt sich aus dem „Fehlzeitenbericht“ des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen für das Jahr 2011, den Ministerialdirigent Wilhelm Hüllmantel dem Landtagsausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes erläuterte. So wird nur ein durchschnittlicher Krankenstand von 3,9 Prozent (Bund: 4,4 Prozent) verzeichnet. Aus dem Fehlzeitenbericht geht auch hervor, dass der Krankenstand bei der AOK Bayern mit 4,2 Prozent höher liegt als beim Freistaat. Der Freistaat zählt dabei mit 200.000 Beamten und circa 100.000 Angestellten zu den größten Arbeitgebern in Bayern.

 

„Das Vorurteil von überdurchschnittlich hohen Fehlzeiten im öffentlichen Dienst trifft nicht zu. Das Gegenteil ist der Fall!“, so Hüllmantel. Bestätigt wurde auch die Erkenntnis, dass der Vorgesetzte einen unmittelbaren Einfluss auf die Gesundheit seiner Mitarbeiter hat: "Es gibt einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Betriebsklima und Fehltagen. Kann der Chef seine Mitarbeiter motivieren, haben wir signifikant bessere Zahlen bei den Fehltagen."

 

BBB-Vorsitzender Rolf Habermann hatte schon bei Bekanntwerden der Zahlen im vergangenen August festgestellt: „Das ist eine erfreuliche Entwicklung und räumt endlich mit dem Vorurteil auf, dass Beamte überdurchschnittlich faul und häufig krank seien!“